„Vollendet ist das große Werk“ in Ulm und Stuttgart

Mit einem fulminanten Schlusschor endete am Sonntag, 30. Juli, bei hochsommerlichen Temperaturen in der Neuapostolischen Kirche Stuttgart-Süd ein besonderes Projekt des Jungen Chores: Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ hatte die beiden Schwester-Ensembles mit den langen Namen – Junger Chor der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland und Junge Philharmonie der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland – zusammengeführt.

Das Resultat der ersten Zusammenarbeit seit der Gründung der beiden Ensembles konnte sich sehen und hören lassen: Rund 110 Akteure standen bei den beiden Konzerten in Ulm und Stuttgart vor dem zahlreich erschienenen Publikum auf der Bühne und musizierten unter der Leitung von Daniel Joos (Samstag) und Melanie Zimmer (Sonntag) Haydns „Schöpfung“.

Die drei Solo-Partien hatten Myriam Mayer (Sopran), Kai Kluge (Tenor) und Jens Paulus (Bass) übernommen.

Was von den Stuttgarter Nachrichten als „Haydns Schöpfung mit Jugend-Wind“ angekündigt wurde, überzeugte auch die Zuhörer: Mitreißende Lobgesänge, hervorragende Solisten und virtuose Orchesterklänge zeigten das Können von Dirigenten, Solisten, Chor und Orchester.

Die beiden Ensembles hatten sich in nur zwei Probenwochenenden auf die beiden Konzerte vorbereitet. Neben zahlreichen Probenstunden standen auch Andachten, Gottesdienste, eine Werkeinführung und eine Präsentation zum Thema Schöpfungsverantwortung auf den Probenplänen.

Die nächsten Konzerte des Jungen Chores finden im Advent in München und Ingolstadt statt, die Junge Philharmonie konzertiert wieder im Januar 2018, dann mit Musik von Edvard Grieg, Richard Strauss und Norbert Burgmüller in Heidenheim und Schwäbisch Hall.

 

Fotos: Thomas Heckmann

Advertisements